
Xiaomi betrachtet Usbekistan als Dienstleistungszentrum mit Zugang zu den GUS-Märkten
Abdulakhad Kuchkarov, der Geschäftsführer des IT-Parks Usbekistan, berief ein Treffen mit einer Delegation von Xiaomi ein, die von Wang Guifen, dem Direktor für Geschäftsentwicklung, geleitet wurde. In den Gesprächen erkundeten beide Parteien ein Modell für die Skalierung des Benutzersupports für die GUS-Märkte von Usbekistan aus über die Mitglieder des IT-Parks, mit Blick auf eine langfristige globale Expansion. Besonderes Augenmerk wurde auf die Steigerung des Auftragsvolumens für usbekische Unternehmen gelegt.
Xiaomi ist ein bekanntes chinesisches Technologieunternehmen, das sich auf die Herstellung von Smartphones, Unterhaltungselektronik und Smart-Home-Geräten spezialisiert hat. Das Unternehmen hat auch ein globales Ökosystem von intelligenten Geräten und Online-Diensten entwickelt und betreibt ein umfangreiches Netzwerk von Partnern und Lieferanten auf der ganzen Welt.
Ein wichtiger Aspekt des Gesprächs war der Pool an mehrsprachigen Fachkräften in Usbekistan und das breitere Potenzial der Regionen des Landes. Die Parteien berieten auch über die Umsetzung von Bildungsprogrammen und die Einrichtung von Schulungszentren, die den Unternehmensstandards von Xiaomi entsprechen.
In den Gesprächen wurde auch das derzeitige Betriebsmodell des Unternehmens hervorgehoben: Ein Teil der Kundendienstleistungen von Xiaomi wird bereits von einem Partner erbracht, der im Juni 2025 das erste Callcenter des Unternehmens in Taschkent eröffnete. Aufbauend auf dieser Grundlage erörterten die Parteien eine schrittweise Zentralisierung der Dienstleistungsströme für die GUS-Märkte durch IT-Park-Mitglieder als ersten Schritt, gefolgt von einer Ausweitung auf andere Regionen.
Der IT-Park lud Vertreter von Xiaomi ein, Usbekistan für weitere Gespräche zu besuchen, woraufhin das Unternehmen seine Bereitschaft zur Teilnahme signalisierte.
Es wird erwartet, dass diese Vereinbarungen den Outsourcing-Support von Xiaomi für die GUS-Märkte von Usbekistan aus verbessern werden, indem mehrsprachige Spezialisten eingesetzt werden und das Auftragsvolumen für die Mitglieder des IT-Parks erhöht wird. Dies wiederum wird das Exportpotenzial des usbekischen IT-Sektors stärken, den Status des Landes als attraktives Ziel für internationales technisches Outsourcing festigen und neue Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen. Vertreter von Xiaomi haben die Einladung zu einem Besuch in Usbekistan für laufende Verhandlungen angenommen.
Quelle: outsource.gov.uz