
Europäische Unternehmen haben eine Vereinbarung über gemeinsame Programme mit dem IT Park Uzbekistan getroffen
Vertreter des IT Park Uzbekistan unter der Leitung von CEO Abdulakhad Kuchkarov trafen sich mit einer Delegation innovativer Firmen und Organisationen aus Finnland, Estland und Lettland. Während der Gespräche vereinbarten die Parteien eine Zusammenarbeit bei Programmen zur Unterstützung von Start-ups, zum Austausch von Fachwissen und zur Einbeziehung europäischer Unternehmen in die Verbesserung des IT-Ökosystems in Usbekistan.
Der Delegation gehörten Mitglieder aus Finnland, Estland und Lettland an, darunter Kimmo Kumpulainen, Leiter von Polar Partners, Anu Puusaag von Tehnopol, Azar Bunyad-Zade und Emil Asgarbayli von B2Btrade sowie Lauri Antalainen von Digiwise, der auch Präsident des Estonian Business Angels Network ist. Zu den Vertretern Lettlands gehörten Evija Pudane, Janis Tenisons und Oksana Polko von CLEANTECH LATVIA.
Polar Partners (Finnland) wurde 2012 gegründet und ist ein Beratungsunternehmen, das sich auf Bildungsinitiativen und die digitale Transformation von Schulen spezialisiert hat. Das Unternehmen hat bereits Projekte in mehr als 10 Ländern durchgeführt und verfügt über umfangreiche Erfahrung bei der Umsetzung moderner Bildungsstandards und EdTech-Lösungen.
Tallinn Science Park Tehnopol (Estland) ist der größte Wissenschafts- und Wirtschaftspark des Landes und beherbergt mehr als 350 Start-ups, Technologieunternehmen und Forschungseinrichtungen. Er bietet umfassende Unterstützung für innovative Projekte, einschließlich Beschleunigung, Mentoring, Zugang zu Risikokapital und Eintritt in internationale Märkte. Tehnopol arbeitet aktiv mit öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen zusammen, um das Unternehmertum zu fördern und die Kommerzialisierung der Forschung zu erleichtern.
B2Btrade (Estland) konzentriert sich auf internationalen Handel und Unternehmensberatung, unterstützt Export- und Importaktivitäten, hilft Unternehmen bei der Suche nach globalen Partnern und pflegt nachhaltige Geschäftsbeziehungen.
CLEANTECH LATVIA (Lettland) ist ein Verband, der über 40 Unternehmen vereint, die sich für grüne Technologien und nachhaltige Entwicklung einsetzen. Die Organisation setzt sich für umweltfreundliche Lösungen in den Bereichen Energie, Industrie und städtische Infrastruktur ein und unterstützt gleichzeitig das internationale Wachstum lettischer Unternehmen.
Im Mittelpunkt des Treffens standen die Entwicklung des usbekischen IT-Sektors und des Startup-Ökosystems, die Aussichten für europäische Unternehmen, ihre Aktivitäten auszuweiten, sowie gemeinsame Bildungsinitiativen.
Die estnischen Vertreter erklärten sich bereit, ihr Wissen in Seminaren und Workshops an usbekische Fachleute weiterzugeben und usbekische Start-ups zur Teilnahme an bedeutenden internationalen Veranstaltungen einzuladen, wie z. B. Latitude59, der größten jährlichen Technologie- und Start-up-Konferenz Estlands.
Der Schwerpunkt lag auf der Unterstützung von Start-ups durch gemeinsame Softlanding-Programme, die Infrastruktur und rechtliche Unterstützung sowie Initiativen zum fachlichen Austausch umfassen. Die Gespräche betrafen auch die potenzielle Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Risikokapital, Unterstützungsdiensten und der Kommerzialisierung von Universitätsforschung.
Lauri Antalainen, Präsident des Estonian Business Angels Network und Vertreter von Digiwise, bekundete sein großes Interesse an der Untersuchung usbekischer Start-ups und der Herstellung von Verbindungen zu lokalen Investoren
Darüber hinaus wurde vereinbart, während der Slush 2025, die am 19. und 20. November in Helsinki stattfinden wird, Treffen zu ermöglichen. Die Delegation lud Usbekistan auch zur Teilnahme an der Konferenz Latitude59 in Estland ein.
Die Zusammenarbeit mit Finnland, Estland und Lettland wird es dem IT-Park Usbekistan ermöglichen, führende internationale Praktiken in die Förderung des nationalen Startup-Ökosystems einzubeziehen, sein globales Partnernetzwerk zu erweitern und neue Möglichkeiten für usbekische Unternehmen und Fachkräfte auf dem europäischen Markt zu schaffen.
Quelle: outsource.gov.uz